FC 06 Rurdorf I auch in Ederen Turniersieger

Mit einem klaren 7:1-Sieg im Endspiel beim Seniorenturnier des SC Ederen über die Zweitvertretung von Borussia Freialdenhoven sicherte sich die Meuser-Truppe die Siegprämie und den Pokal.

Bereits kurz nach dem Anpfiff ging Rurdorf durch Pascal Buchenthal in Führung und in der 22. Minute erhöhte Marco Heck auf 2:0. Ein Eigentor von Freialdenhoven brachte das 3:0 bevor Chris Koerfer auf 4:0 erhöhte. Den Ehrentreffer erzielte Freialdenhoven II zum 4:1.
Chris Koerfer erzielte nach überstandener Verletzung das 5:1. Für die beiden letzten Tore waren dann wieder Marco Heck und Chris Koerfer verantwortlich. Das Rurdorfer Tor wurde gehütet von Guido Wieland, der ansonsten beim FC 06 für das Torwarttraining zuständig.

Das erste Testspiel der neu formierten B – Jugend

Das erste Testspiel der neu formierten B – Jugend wurde gegen die SG Union 94 Würm-Lindern in Lindern mit 3:6 (0:4) verloren. Bereits nach 10 Minuten kassierte unser Team den ersten Nackenschlag in Form einer roten Karte gegen unseren Spieler Dennis Coenen. In Folge dessen geriet das neu formierte Team in arge Probleme und kassierte die Gegentore 1, 2, 3 und 4.

Nach der Halbzeitpause und einer taktischen Umstellung der Formation bekam das Team neuen Mut und agierte in der Folge deutlich Zweikampfstärker und Ballsicherer als der Gegner. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:4, durch unseren Spieler Maurice Schneiders, wuchs das Selbstvertrauen des Teams stetig an und in Folge dessen konnten wir im weiteren Verlauf der Partie einen Elfmeter durch unseren geliehenen Spieler Hendrik Schaaf erfolgreich verwandeln. Durch die offensivere Ausrichtung der Mannschaft ergaben sich nun mehr Räume für Kontermöglichkeiten des Gegners, der diese zweimal erfolgreich ausnutzen konnte. Zum Abschluss der zweiten Halbzeit konnte unser Spieler Daniel Gilbert, nach einer sehenswerten Kombination mit einem
tollen Rechtsschuss von der 16 – Meterraum Marke zum 3:6 einnetzen. Damit hatten wir die zweite Halbzeit trotz Unterzahl mit 3:2 für uns entscheiden können. Mit Betracht auf die zweite Hälfte wird man die anstehenden Aufgaben mit noch mehr Elan angehen.

Verfasser Dennis Halilovic

Bischoffs Elfer bringt den Sieg

Zum dritten Mal nach 2005 und 2010 gewinnt Beeck den Rurdorfer Sommercup erneut gegen Freialdenhoven. In der 100. Minute verwandelt Dominik Bischoff in dem torchancenarmen Kick einen Foulelfmeter zum 1:0-Sieg.

Das Finale des 28. Rurdorfer Sommercups zwischen den Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck und Seriensieger Borussia Freialdenhoven (insgesamt zehn Turniererfolge) vor 750 Zuschauern lebte vor allem von einem: der Spannung. In beiden Strafräumen tat sich herzlich wenig, standen die Abwehrreihen sicher, belauerten sich die langjährigen Rivalen, ließen sich gegenseitig nur wenig Raum. Spätestens nach einer Stunde zeichnete sich immer mehr ab: Es wird derjenige verlieren, der den ersten gravierenden Fehler macht.

Völlig unnötiges Foul

Und den sollte in der Verlängerung Borussias Abwehrchef Christian Kreutzer machen: Völlig unnötig säbelte er Beecks Maurice Passage um, der nach einem langen Ball Dominik Bischoffs sich schon wieder anschickte, mit dem Ball aus dem Strafraum herauszulaufen. Der umsichtig leitende Schiri Michael Korbick hatte keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. Bischoff verwandelte den Elfmeter sicher (100.).

Richtig in Gefahr geriet der Sieg danach nur einmal, bei einem flachen Freistoß Lucas Domgörgens, den Beecks sicherer Keeper Sascha Rodemers per Fußabwehr entschärfte (112.). Zwei Minuten zuvor hatte Martin Blaas die Vorentscheidung denkbar knapp verpasst: Sein Kopfball nach einer schönen Kombination über Passage und Patrick Scheulen senkte sich an die Latte. Freialdenhovens größte Chance hatte zu Beginn Alex Back (wie Domgörgen und der stark spielende Imad Laadim ein früherer Beecker) vergeben: Aus abseitsverdächtiger Position lupfte er freistehend übers Tor (9.). Für Beeck hatten Patrick Ajani per Kopf (30.) und Johannes Walbaum (39.) Möglichkeiten zur Führung.

"Alles in allem haben wir verdient gewonnen", urteilte FC-Coach André Sieberichs, der neben den angeschlagenen Sahin Dagistan und Pascal Knübben auch auf Arian Berkigt verzichten musste: "Ari" weilte auf der Hochzeit von Beecks langjährigem Libero Eike Reinert. "Nach vorne fehlte bei uns einfach die Durchschlagskraft, daher geht Beecks Sieg in Ordnung", meinte Borussias Coach Wilfried Hannes.

Sehr zufrieden war Rurdorfs Vorsitzender und gute Seele Franz-Peter Breuer, in den beiden Turnierwochen im Dauerstress. 80 Helfer waren im Einsatz, darunter die 88-jährige Magdalene Lürkens, die seit der ersten Auflage 1985 jeden Morgen die Kartoffeln für die legendären Rurdorfer Reibekuchen schält.

Generell macht Breuer die Altersstruktur der vielen Helfer ein wenig Sorge: "Unsere Rentner werden immer älter, und die Berufstätigen können eben nur eingeschränkt." Lohn für alle Helfer: ein Eis vom Vorsitzenden. "Mit drei Bällchen", erläuterte Breuer schmunzelnd.

VON MARIO EMONDS – zuletzt aktualisiert: 06.08.2012

Quelle: RP/rl

Rurdorf: kopiert, aber nie erreicht

Auch die 28. Auflage bestätigte es wieder: Der Rurdorfer Sommercup ist das beste Sommerturnier der Region. Hier passt einfach alles: der heimelig liegende Platz direkt an der Rur, das attraktive Teilnehmerfeld samt großzügiger Preisgelder und ein üppiges kulinarisches Angebot, allen voran die berühmten Reibekuchen.

Dass der FC Rurdorf in Sachen Sommerturnier absoluter Branchenführer ist, beweisen auch die Zuschauerzahlen. Wo hat man sonst schon bei jedem Spiel mindestens 300, in der Regel aber sogar 500 Zuschauer? Ganz zu schweigen von der fetten gestrigen Finalkulisse mit 750 Zuschauern, darunter sehr viele aus dem Erkelenzer Land.

Viele der Besucher kommen dabei gar nicht in erster Linie wegen Fußball, sondern aus anderen Gründen: wegen des kulinarischen Angebots, und/oder um Leute zu treffen und sich zu unterhalten. Was auch die erstaunlich hohe Anzahl von weiblichen Zuschauern jeglichen Alters erklärt, denen es in der Mehrheit ziemlich egal sein dürfte, wer da auf dem Rasen kickt. Viele bringen auch ihre Kinder mit.

Das Turnier bietet nicht nur für die Region herausragenden Sport, sondern ist auch ein zweiwöchiges Volksfest und genau das macht auch seinen Reiz aus. Schon einige Male haben andere versucht, das Rurdorfer Modell zu kopieren, ohne Erfolg. Der Rurdorfer Sommercup ist und bleibt einzigartig.

MARIO EMONDS
Quelle: RP