Niederlage im Nachholspiel in der kalten Voreifel

Der Wind wehte ganz kräftig auf der hoch und frei liegenden Sportanlage des FC Inde/Hahn. Noch bevor die Rurdorfer „warm gelaufen“ waren, erzielte Timo Scheeren mit schönem Distanzschuss in der 7. Minute das 1:0 für die Hahner und erwischte mit seiner Truppe nach furiosem und agilen Start die Rurdorfer „kalt“. Dabei drehte sich der Ball flach neben dem rechten Pfosten nach Linksschuss genau ins untere Toreck. Nach kurzer Irritation konnte Rurdorf sich langsam etwas von der ersten „Druckwelle“ befreien und auch einige Akzente setzen. Doch bereits nach 20 Minuten erhöhte Inde/Hahn etwas überraschend in einer schnellen Begegnung durch Valentin Vossen auf 2:0. Vossen war vom Ex-Leverkusener Denis Kalic toll in Szene gesetzt worden. Rurdorf nutzte kurz vor der Pause eine der wenigen Möglichkeiten und kam durch Frank Bauer zum 2:1 Pausenstand.

Der Anschlusstreffer beflügelte die Meuser-Truppe und die Hahner mussten sich auf Konter beschränken, aber diese waren weiterhin brandgefährlich, da das Hahner Angriffsspiel viel zielstrebiger vorgetragen wurde als unseres.

Nach Foulspiel an Vossen gab es den berechtigten Elfmeter für Inde/Hahn, den Björn Güßgen souverän abwehrte. Die Vorentscheidung fiel in der 65. Minute durch Denis Kalic nach Zuspiel von Erik Rader zum 3:1. Der Anschlusstreffer für Rurdorf zum 3:2 wurde wegen angeblich vorausgegangenem Foulspiel nicht gegeben und Rurdorf scheiterte auch noch einige Male aussichtsreich aber knapp bei Abseitsentscheidungen.

Die faire Begegnung wurde von Inde/Hahn auf einem schnellen Kunstrasenplatz wegen der höheren, positiven Aggressivität und dem schnörkellosen und schnellen Spiel aus dem Mittelfeld erfolgreich gestaltet, dies ließ dann die Rurdorfer Defensive manchmal nicht gut aussehen und unsicher wirken. Der Sieg der Heimelf geht auch in Ordnung, weil man in der Rurdorfer Drangphase nach der Pause mit den klareren Aktionen zum Erfolg kam.

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